Dienstag, den 28. Oktober 2008
Grüne für Eingemeindungen auf Befehl
Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt die Pläne von Innenminister Caffier, Kramerhof, Lüssow und Wendorf einzugemeinden. „Wenn Umlandgemeinden von der Infrastruktur Stralsunds profitieren, müssen sie entweder hierzu einen deutlichen finanziellen Beitrag zahlen oder, wenn sie sich weigern, zwangseingemeindet werden“, erklärte der Sprecher der Grünen, Dr. Arnold v. Bosse.
Der Landtagsabgeordnete Löttge mache sich zum Lobbyisten der Speckgürtelgemeinden, wenn er dies ablehne. Solche Eingemeindungen sind nach Auffassung von Bosse verfassungsrechtlich zulässig. „Bleibt zu hoffen, dass Caffier nicht als Tiger startet und als Bettvorleger landet“, ergänzt v.Bosse. Denn für die notwendige Neuordnung der Stadt-Umland-Beziehungen müssten noch erhebliche politische Hindernisse überwunden werden.