<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>www.gruene-stralsund.de: Bündnis 90/Die Grünen Stralsund-Rügen-Nordvorpommern</title>
		<link>http://www.gruene-stralsund.de/</link>
		<description>Nachrichten von Bündnis 90/Die Grünen Stralsund-Rügen-Nordvorpommern</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>www.gruene-stralsund.de: Bündnis 90/Die Grünen Stralsund-Rügen-Nordvorpommern</title>
			<url>http://www.gruene-stralsund.de/fileadmin/layout_kv_neu/img_site/feed-icon-14x14.png</url>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/</link>
			<width>14</width>
			<height>14</height>
			<description>Nachrichten von Bündnis 90/Die Grünen Stralsund-Rügen-Nordvorpommern</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 05 Jun 2009 16:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Kein öffentliches Interesse am Kohlekraftwerk Lubmin</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=421&#38;cHash=9c7f4dd2dafca5f5908f0689377f55db</link>
			<description>Bündnis 90/Die Grünen kritisieren Aussagen von Wirtschaftsminister Seidel, mit denen er erneut...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hinweise auf ein öffentliches Interesse am Kraftwerk  von <br />Minister Seidel entbehren jeder Grundlage, so Torsten Jelinski,  <br />Spitzenkandidat der Grünen für die Kreistagswahl auf Rügen. Nur das  <br />Wirtschaftsministerium selber habe mit einem eigenen Papier versucht,  das <br />öffentliche Interesse am Kraftwerk darzustellen und damit Einfluss  auf das <br />Verfahren auszuüben.<br />Die Diskussionen unter anderem  beim Erörterungstermin im letzten Herbst in <br />Greifswald habe aber  bereits sehr deutlich gemacht, dass das <br />Wirtschaftsministerium hier  unqualifiziert und einseitig gearbeitet hat. <br />Die wirtschaftlichen  Folgen für den Tourismus und die dortigen <br />Arbeitsplätze wurden  unzureichend berücksichtigt. Eine Abwärmenutzung <br />wurde angenommen,  obwohl das Kohlekraftwerk Rostock es in den letzten 15 <br />Jahren nicht  geschafft hat, Industrie zur Abwärmenutzung anzusiedeln. Die <br />Folgen des  Kraftwerks für Naturschutz und Klimaschutz wurden bewusst <br />vernachlässigt.<br />Dem steht gegenüber, dass der Klimaschutz eines unserer  größten aktuellen <br />Probleme ist und ein EU-weit bedeutendes Schutzgebiet  durch das Kraftwerk <br />geschädigt wird. Auch die sogar vom  Sozialministerium bestätigten Risiken <br />für die Badewasserqualität des  Boddens sind offenbar noch nicht bei <br />Minister Seidel angekommen,  kritisiert Torsten Jelinski.]]></content:encoded>
			<category>Rügen_2</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Kohlekraftwerke - Gabriel sucht den &quot;Kohle-Frieden&quot;</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=423&#38;cHash=118a3ce1d23623eae603c0a0158bab3d</link>
			<description>Der SPD-Umweltminister will im Wahlprogramm strenge Auflagen für Kohlekraftwerke  festschreiben -...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bisher lagen beim Thema Kohle Welten zwischen dem Umweltminister und derUmweltbewegung. Weil Sigmar Gabriel (SPD) nichts gegen die von derStromindustrie geplanten 30 neuen Kohlekraftwerke unternehmen wollte, griffen Greenpeace, BUND und Co. den Minister regelmäßig scharf an. Der revanchierte sich mit dem Vorwurf, die Umweltaktivisten seien &quot;unsachlich&quot;und naiv. Oder er ging ihnen - wie noch kürzlich bei einer geplantenUnterschriftenübergabe in Berlin - einfach aus dem Weg.
Nun schlägt der Umweltminister plötzlich ganz andere Töne an. &quot;Wir sollten uns darauf verständigen, den Streit bei der Kohle nicht in der Härte wie bisher fortzuführen&quot;, sagte Gabriel am Donnerstagabend beim Berliner Sommerfest von Greenpeace. &quot;Eine solche Auseinandersetzung nutzt nur der Gegenseite. &quot;Bereits bei einem Gespräch vor zwei Wochen soll Gabriel den Umweltverbänden gegenüber angekündigt haben, dass er seine bisherige Position zu neuen Kohlekraftwerken revidieren wird. 
Inzwischen hat der Minister beim SPD-Parteivorstand einen Antrag für das Wahlprogramm eingereicht, der seine neuen Vorstellungen darstellt. Demnach sollen die neun bereits im Bau befindlichen Kohlekraftwerke wie geplant weitergebaut werden. Für alle weiteren würden aber strenge Bedingungen gelten: &quot;Neue und noch nicht im Bau befindliche Kohlekraftwerke sollen in Zukunft nur noch dann genehmigt werden, wenn sie über eine Abscheide- und Abspeichertechnik für CO2 verfügen. Diese sogenannte CCS-Technik (Carbon Capture and Storage) wird derzeit erprobt. Großtechnisch dürfte das Verfahren aber kaum vor 2020 zur Verfügung stehen. Weil es zudem sehr teuer ist, bezweifeln Experten, dass CCS-Kraftwerke überhaut wirtschaftlich betrieben werden können. Zumal Strom aus Wind- oder Solaranlagen laut den Prognosen bis dahin deutlich billiger sein wird als aus Kohlekraftwerken. 
Gabriels Forderung kommt damit faktisch einem Kohle-Moratorium gleich. Auch die weiteren Anforderungen im Antrag verschlechtern die Bedingungen für die potenziellen Betreiber erheblich: So sollen erneuerbare Energien weiterhin Vorrang vor Strom aus fossilen Brennstoffen haben. Weil die Produktion aus Wind, Wasser und Sonne weiter wächst, müssen die Kohlekraftwerke immer häufiger heruntergefahren werden, damit nicht zu viel Strom produziert wird.
 Zudem soll schon in der nächsten Legislaturperiode festgelegt werden, wie viel CO2 die Energiekonzerne nach 2020 insgesamt ausstoßen dürfen, damit das Klimaziel für das Jahr 2050 erreicht werdenkann. &quot;Kein Betreiber wird sich 2019 auf Bestandsschutz berufen können und sagen, er wusste von nichts&quot;, machte Gabriel klar. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) reagierte positiv auf Gabriels Vorstoß. &quot;Es nützt der politischen Glaubwürdigkeit des Ministers, dass er seine Position revidiert hat&quot;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger der taz. &quot;Wenn er sich mit dieser Position durchsetzt, wäre ein zentraler Konflikt entschärft.&quot; Auch die Klimaexpertin des WWF, Regine Günther, äußerte sich zufrieden. &quot;Das ist eine spektakuläre Ankündigung, die wir begrüßen.&quot; 
Wenn sich der Vorschlag durchsetze, laufe er auf das von vielen Verbänden geforderte Moratorium hinaus. Vorsichtiger fällt die Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) aus. &quot;Das Papier des Ministers gibt nicht das Ergebnis unserer Besprechung wieder&quot;, sagt Geschäftsführer Rainer Baake. Die DUH plädiere daher für eine genaue Prüfung der Vorschläge und eine gemeinsame Stellungnahme der Verbände. Auch Greenpeace sieht zwar eine positive Entwicklung, will sich aber noch nicht auf einen &quot;Kohle-Frieden&quot; mit dem Minister festlegen, sondern zunächst ein weiteres Gespräch abwarten. Bisher steht im Entwurf des SPD-Wahlprogramms noch ein Bekenntnis zuKohlekraftwerken. Zum Thema CCS findet sich derzeit lediglich die Forderung, diese Technik zu erproben und &quot;zum Durchbruch zu bringen&quot;. 
Ob Gabriels Vorschlag ins Programm aufgenommen wird, darüber entscheidet zunächst eine Programmkommission und dann der Parteitag am 14. Juni. Widerstand dürfte vor allem vom Wirtschaftsflügel und aus den Kohleländern NRW und Brandenburg kommen. Andererseits setzen Umweltpolitiker aus der Partei bisher teilweise darauf, den Bau neuer Kohlekraftwerke durch höhere Effizienzkriterien zu verhindern statt durch das Einfordern der umstrittenen CCS-Technik.
Gabriel jedenfalls zeigte sich beim Greenpeace-Sommerfest erfreut über den ungewohnten Applaus - und überzeugt davon, tatsächlich Verbündete für den bevorstehenden Wahlkampf gewonnen zu haben: &quot;Wir sollten uns gemeinsam für die Schlacht wappnen, die im September wirklich geschlagen wird: die Schlacht um den Atomausstieg.&quot;Sigmar Gabriels Vorstoß ist zu begrüßen, auch wenn es Wahlkampf ist.

ANMERKUNG von Torsten Jelinski
Dong hast sich bei der EU um das CCS  Projekt beworben hat, war aber nicht erfolgreich und bekommt keine Förderung aus  Brüssel. So äusserte sich Elisabet Schrödter bei ihrem Besuch in Thiessow.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 May 2009 23:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktionsaufruf zu den Antragsunterlagen Steinkohlekraftwerk Lubmin</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=426&#38;cHash=94e1b234775761c8741cea20b5879baf</link>
			<description>Seit dem 25.05.2009 sind die von Dong Energy neu eingereichten Umweltinformationen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dazu hier ein Aufruf des WWF sich an der Auseinandersetzung mit diesen neuen Unterlagen zu beteiligen:
Liebe Kraftwerksgegner, 
Seit 2 Tagen sind die Unterlagen unter 
<link http://www.mvnet.de/cgi-bin/staeun/lubmin/anzeige_lubmin.pl?17>http://www.mvnet.de/cgi-bin/staeun/lubmin/anzeige_lubmin.pl?17</link> 
oder 
<link http://tinyurl.com/kpdpjs - external-link-new-window "STAUN MV">http://tinyurl.com/kpdpjs</link><br />(= http://www.staun-mv.de/cms2/StAUN_prod/StAUN/de/st/Themen/<br />Immissions-_und_Klimaschutz/Umweltinformationen_und_<br />Antragsunterlagen_zum_Steinkohlekraftwerk_Lubmin/index.jsp)
im Netz und viele von Euch/Ihnen wollen wissen, wie sie sich in das im Moment laufende Verfahren einbringen können. 
Die Unterlagen liegen nicht öffentlich aus und es gibt demzufolge auch keine Öffentlichkeitsbeteiligung. Es geht also nicht wie im bisherigen Verfahren darum, Einwendungen zu schreiben und seine persönliche Betroffenheit zu formulieren.
Aber:<br />Die anerkannten Naturschutzverbände werden im Rahmen der Verbändebeteiligung beteiligt. Wir können eine Stellungnahme abgeben, Frist ist der 30.06.09. Auch dieses Mal wird RA Peter Kremer die Stellungnahme für uns erarbeiten. Alle, die fachlich etwas beitragen können, möchten wir hiermit aufrufen, uns zu unterstützen. Ich denke da insbesondere an diejenigen, die sich so hervorragend während der Erörterungen eingebracht und auch umfangreiche fachliche Einwendungen erarbeitet haben.
Die Arbeit haben wir uns folgendermaßen aufgeteilt: <br />&nbsp; <br />Die Kollegen vom BUND koordinieren den Naturschutz-Teil. Sie werden die Experten mit speziellen Fragestellungen direkt ansprechen.
Ich werde die Zuarbeiten &nbsp;für die Arbeitslisten Emissionen/Immissionen und Wasser koordinieren. <br />In der Anlage finden Sie die Arbeitslisten Emissionen/Immissionen und Wasser. Bitte prüfen Sie, zu welchen Themen Sie etwas beitragen können und möchten. Um die Übersicht zu haben, ob wir alle Themen abdecken, möchte ich Sie bitten, mir &quot;Ihre&quot; Themen zurück zu melden. 
Bitte in folgender Form: Name der Arbeitsliste und die entsprechenden Nummerierungen aus der Tabelle. Mit Sicherheit werden wir auch einige von Ihnen mit speziellen Fragestellungen ansprechen. 
Zeitplan: <br />Ihre Themen bitte ich Sie mir noch in dieser Woche mitzuteilen. Die Ausarbeitungen sollten uns bis spätestens 25. Juni vorliegen, damit Zeit bleibt, sie in die Stellungnahme einzuarbeiten.
Wir hoffen auf Ihre Mitarbeit. 
Cathrin Münster<br />WWF, Ostseeschutz]]></content:encoded>
			<category>Rügen_2</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 May 2009 15:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwerin setzt Polen vor die Tür</title>
			<link>http://www.svz.de/home/top-thema/article//schwerin-setzt-polen-vor-die-tuer.html#CommentStart</link>
			<description>Trotz gegenteiliger Behauptungen mischt sich die Landespolitik in das Verfahren zum umstrittenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Umweltministerium hat offenbar eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, Wege zu finden, wie die Nachbarrepublik Polen aus dem Genehmigungsverfahren für das geplante und umstrittene Steinkohlekraftwerk Lubmin herausgehalten werden kann. Das geht aus Dokumenten der Kanzlei &quot;Prof. Versteyl Rechtsanwälte&quot; in Berlin hervor, die an das Ministerium gerichtet sind und die unserer Zeitung vorliegen.<br /><br />&quot;Oberstes Ziel&quot; müsse es sein, &quot;Polen davon zu überzeugen, dass eine Mitwirkung entbehrlich ist&quot;, heißt es in dem Schreiben der Kanzlei vom 17. September vergangenen Jahres. Komme nämlich eine förmliche Mitwirkung nach der Umweltverträglichkeitsprüfungs-Vereinbarung beider Länder zu Stande, dürfte dies &quot;die beabsichtigte Zeitachse völlig sprengen&quot;, schätzt die Kanzlei ein. <br />Empfohlen wird dann, möglichst kurzfristig der polnischen Seite einen Besuch anzubieten, bei dem die Lage &quot;in kleinem und hochrangigen Kreis vorbesprochen werden kann.&quot; Selbstverständlich könne auch eine Einladung nach Lubmin ausgesprochen werden. Im April dieses Jahres reiste dann tatsächlich eine polnische Delegation nach Lubmin. Aus den Dokumenten geht auch hervor, dass Warschau nachdrücklich eine gesetzeskonforme Beteiligung gefordert hatte, nachdem sie die zur Verfügung gestellten Informationen als nicht ausreichend eingestuft hatte.<br /><br />Ministeriumssprecherin Marion Zinke ließ gestern offen, ob das &quot;oberste Ziel&quot; vom Schweriner Ressort vorgegeben wurde. Stattdessen betonte sie, dass &quot;bei Vorhaben dieser Größenordnung die Einbeziehung juristischen Fachverstandes von außen absolut üblich&quot; sei. Ebenso notwendig sei die Prüfung der Frage, ob und in welcher Form die polnische Seite einbezogen werden muss, da dies weitreichende Konsequenzen auf die einzureichenden Unterlagen, Ablauf und Dauer des Genehmigungsverfahrens habe. Im übrigen habe eine Konsultation zu offenen Fragen mit dem polnischen Umweltministerium stattgefunden. Dabei sei die Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens betont worden.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 22 May 2009 18:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CO2-Speicher (CCS) - Brief an Bundestagsabgeordnete</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=427&#38;cHash=5d7ce78e5aeef5a5ecce38a21b3738a2</link>
			<description>Torsten Jelinski, Mitglied des Rügener Kreistages, hat einen offenen Brief an zahlreiche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Torsten Jelinski [...]<br />Gesendet: Donnerstag, 14. Mai 2009 19:59<br />An: Karl-Theodor Guttenberg; Sigmar Gabriel; Bierwirth Petra; Bulling-Schroeter Eva; Marie-Luise Dött; Maria Flachsbarth; Josef Göppel;Andreas Jung; Georg Nüßlein; Ulrich Petzold; Becker Dirk; Gerd-Friedrich Bollmann; Marco Bülow; Matthias Miersch; Marko Mühlstein; Schwabe Frank; Brunkhorst Angelika; Michael Kauch; Hans-Josef Fell; Edelgard Bulmahn - MdB; Laurenz Meyer; Philipp Mißfelder; Joachim Pfeiffer; Heinz Riesenhuber; Berg Axel; Ute Berg; Rolf Hempelmann; Reinhard Schultz; Wicklein Andrea; Paul Friedhoff; Ulla Lötzer; Kerstin Andreae; Krueger-Leissner Angelika; Marko Mühlstein; Hans-Heinrich Jordan; Katrin Kunert; Karin Evers-Meyer; Steffen Reiche; Behm Cornelia; Frechen Gabriele; Willi Zylajew<br /><br />Betreff: Kein Sicherheitsrabatt für CO2-Speicher<br /><br />Sehr geehrte Damen und Herren,<br /><br />im Mai stimmen Sie über ein Gesetz zur Abscheidung und Endlagerung von Kohlendioxid ab. Der Entwurf sieht vor, dass der Staat schon nach 30 Jahren - eventuell sogar schon früher - für alle Risiken des eingelagerten Kohlendioxid haften soll.<br /><br />* Es ist nicht akzeptabel, dass die Kosten für Überwachung und Sicherung der Lagerstätte sowie alle finanziellen und rechtlichen Risiken so früh auf die Allgemeinheit abgewälzt werden sollen. Die großflächige Speicherung von CO2 bringt hohe Risiken für Gesundheit, Ökosysteme und Grundwasser mit sich. Die Technologie wird bereits jetzt durch Milliarden aus öffentlichen Haushalten subventioniert: In Europa werden CCS-Demonstrationskraftwerke mit Emissionshandelszertifikaten im Gegenwert von 4 bis 6 Milliarden Euro bezuschusst.<br />Eine weitere Belastung der Allgemeinheit mit den Haftungsrisiken ist nicht zumutbar. Die Haftung darf frühestens nach 100 Jahren an den Staat übertragen werden. Ausnahmen, die eine frühere Übertragung erlauben (§31 Abs. 2 Satz 2 KSpG-E), müssen aus dem Gesetzesentwurf gestrichen werden. Eine Übertragung darf es nur geben, wenn wirklich sichergestellt ist, dass das Kohlendioxid über mehrere 1000 Jahre weder Mensch noch Umwelt gefährden wird.<br /><br />* Bitte sorgen Sie auch dafür, dass die Nutzung erneuerbarer Energien nicht benachteiligt wird und Geothermie und Druckluftspeicher Vorrang erhalten. Nötig wäre ein umfassendes »unterirdisches Raumordnungsverfahren«, welches alle Speichermöglichkeiten erfasst und die sinnvollste Verwendung ermittelt. Erst im Anschluss an ein solches Verfahren sollten Unternehmen Genehmigungen für die kommerzielle Nutzung beantragen können.<br /><br />* Schlussendlich befindet sich CCS noch in der Erforschungsphase - es ist völlig ungewiss, ob CCS überhaupt großtechnisch umsetzbar ist. Aus diesem Grund werden von der EU über die nächsten Jahre Demonstrationsprojekte gefordert und bezuschusst. Die Abhängigkeit des kommerziellen Einsatzes von CCS vom Erfolg der Demonstrationsprojekte wird allerdings im Gesetzentwurf nicht berücksichtigt. Der Entwurf enthält weder eine Revisionsklausel noch einen Vorbehalt, wonach der kommerzielle Einsatz von CCS positive Ergebnisse der Demonstrationsprojekte voraussetzt. An dieser Stelle muss dringend nachgebessert werden.<br /><br />Bitte nehmen Sie unsere Sorge ernst und bessern Sie den Gesetzesentwurf nach. Riskante Technologien dürfen nur eingesetzt werden, wenn eine Gefährdung von Mensch und Natur ausgeschlossen ist. Die Schludereien mit dem Atommülllager Asse kommen die Allgemeinheit nun teuer zu stehen und&nbsp; gefährden die Anwohner. Dies darf nicht noch einmal geschehen!<br /><br />Mit freundlichen Grüßen,<br />Torsten Jelinski (Thiessow), Koch, BI Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin/<br />Rügen]]></content:encoded>
			<category>Rügen_2</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 May 2009 15:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bürgerinitiative „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin“ Mönchgut/Thiessow in zwei Ministerien vorstellig</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=422&#38;cHash=f6d3ba6c38f9c7f20f592a0d534a18c2</link>
			<description>Mitglieder der Bürgerinitiative „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin“ Mönchgut/Thiessow treffen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frau Bürgermeisterin Zorn und die Herren Jelinski und Hässler aus Thiessow besuchten am 15.04.2009 in Schwerin das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, um sich nach dem derzeitigen Stand des Verfahrens Kohlekraftwerk Lubmin zu erkundigen.
Es wurde bestätigt, dass noch zahlreiche Unterlagen nachgereicht werden müssen und nach derzeitiger Aktenlage keine Entscheidung gefällt werden kann.

In nahezu bald drei Stunden gingen Minister Backhaus und sein Team ausführlich auf alle Frage, Sorgen und Nöte ein. Am 17.04.209 fand ein weiteres ausführliches Gespräch mit Frau Sozialministerin Manuela Schwesig und ihrem Pressesprecher Arne Böcker statt. Hier ging es um die Themen Seebadstatus und Vibrionen. 

Die Ministerin bekräftigte ihre Ansicht, dass im Genehmigungsverfahren jetzt die Gutachten und die Stellungnahmen der Fachleute im Vordergrund stehen sollten.

Frau Zorn und ihr Team akzeptierten diesen Standpunkt und wiesen – wie übrigens bei Herrn Minister Backhaus auch – darauf hin, dass Sie bei Herrn Rechtsanwalt Dr. Geulen in den besten Händen und sicher sind, dass ihre sachlichen Argumente notfalls auch vor Gericht qualifiziert vorgetragen werden. ]]></content:encoded>
			<category>Rügen_2</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 23:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kreisangehörigkeit akzeptieren und für den Landkreis-Namen „Stralsund-Rügen“ kämpfen</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=287&#38;cHash=f6c1313d9eab348b59bc20526b11bc7a</link>
			<description>Der Kreisverband der Grünen tritt angesichts des von der Landesregierung geplanten Verlustes der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dies  seien vor allem zwei Bedingungen: Die Erweiterung des Stadtgebietes muss  spätestens in der nächsten Legislaturperiode kommen und der Name des neuen  großen Landkreises müsse die Identität der größten Kreisstadt widerspiegeln.  „Am besten eignet sich hier der Name „Landkreis Stralsund-Rügen“, da Rügen  und Stralsund zwei weit über die Region hinaus bekannte Markenzeichen sind“,  ergänzt Bosse. Auch bei Kreisgebietsreformen in anderen Bundesländern sei es  oft üblich gewesen, die größte Kreisstadt im neuen Namen zu benennen. <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Stralsund</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 12:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grüne für Eingemeindungen auf Befehl</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=289&#38;cHash=6c4108ca6e4a61e08e9d3701c7453e1d</link>
			<description>Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt die Pläne von Innenminister Caffier, Kramerhof,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Landtagsabgeordnete Löttge mache sich zum  Lobbyisten der Speckgürtelgemeinden, wenn er dies ablehne. Solche  Eingemeindungen sind nach Auffassung von Bosse verfassungsrechtlich  zulässig. „Bleibt zu hoffen, dass Caffier nicht als Tiger startet und als  Bettvorleger landet“, ergänzt v.Bosse. Denn für die notwendige Neuordnung  der Stadt-Umland-Beziehungen müssten noch erhebliche politische Hindernisse  überwunden werden.]]></content:encoded>
			<category>Stralsund</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 12:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Vorstand bei den Grünen</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=288&#38;cHash=042724e5a70a08e19fc7e9a8f86eeef3</link>
			<description>Die Bündnisgrünen von Stralsund, Nordvorpommern und Rügen haben am 30.9.2008 ihren neuen Vorstand...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Vorstand will in den  kommenden 2 Jahren u.a. die Themen Bildungspolitik, Klimaschutz und  Gebietsreform konstruktiv aber auch kritisch begleiten. „Unsere kommende  Aufgabe wird vor allem in der Vorbereitung auf die Kommunalwahl 2009  bestehen, bei der auch Nichtmitglieder mitmachen können“, betonte v.Bosse.]]></content:encoded>
			<category>Stralsund</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 12:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Steinkohlekraftwerk Lubmin: Genehmigungsverfahren und Volksinitiative</title>
			<link>http://www.gruene-stralsund.de/Detail.2350.0.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=200&#38;cHash=e6596a7e0da7e9ccff53c1cd1cd45864</link>
			<description>Der Wirtschaftausschuss des Landtages hat in seiner Sitzung vom 16. Juli mit seiner engen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[A. Genehmigungs- und Einwendungsverfahren: Unsere Forderung, dass die neuen Antrags-Unterlagen von DONGEnergy ins Internet gestellt werden, wurde erfüllt; sie sind jetzt auf der <link http://www.staun-mv.de/cms2/StAUN_prod/StAUN/de/st/Themen/Immissions-_und_Klimaschutz/Antragsunterlagen_und_weitere_Umweltinformationen_zum_Vorhaben_Steinkohlekraftwerk_Lubmin/index.jsp _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Website des StAUN Stralsund</link>&nbsp; einzusehen.
<b>B. Stand der Volksinitiative: </b>Unsere erfolgreiche Volksinitiative wird am 10. September im Schweriner Landtag erörtert. Dabei gibt es ein großes &quot;ABER&quot;, weswegen ich Sie und Euch im Namen der Allianz gegen das SKW bitten möchte, den Termin nach Möglichkeit für etwaige Aktivitäten vorort zu blocken.Die ALLIANZ GEGEN DAS SKW wandte sich nun in Briefen an die Ausschuss-Vorsitzenden, in denen sie&nbsp;ein faires Verfahren einfordert. Wer von Ihnen über Kontakte zu Politikern verfügt, die in einem der Schweriner Ausschüsse sitzen oder guten Kontakt zu einem solchen haben, könnten jenen einen solchen Brief zukommen lassen (bei mir erhältlich), um die Forderung auch von hier aus zu befördern.
<blockquote>Die Sprecherin der Allianz gegen das SKW&nbsp;Karin Kaspar dazu:</blockquote>
<h2>Neues in Sachen Rechtsstaatlichkeit</h2>
Der Wirtschaftausschuss hat in seiner Sitzung vom 16. Juli noch vor der Sommerpause mit seiner engen Terminsetzung faktisch beschlossen, dass weder Experten angehört werden, noch dass die Bürgerinitiativen aus Ihren Reihen weitere Teilnehmer für die Anhörung hinzuziehen dürfen. Fragen der Fraktionen bzw. der anderen befassten Ausschüsse sowie eine Stellungnahme der Initiatoren der Volksinitiative sind nicht zugelassen. Ja, dieser Terminplan sieht sogar vor, dass die Anhörung im Wirtschaftsausschuss, wenn man sie unter diesen Umständen als solche noch bezeichnen kann, mit Datum 10. September 2008, 08.30 Uhr, bereits vor den Sitzungen der anderen damit befassten Ausschüsse stattfindet. (...)<br /><br />Bereits die Landtagssitzung am 3. Juli hat uns einen erschreckenden Eindruck davon verschafft, welche Bedeutung dem Volk beigemessen wird. So wurde uns von allen Rednern zwar ein faires und transparentes Anhörungsverfahren zugesichert, jedoch ließ das durch seine lautstarken, die Beratung nachhaltig störenden, unsachlichen, ja beleidigenden Zwischenrufe rüpelhafte Verhalten der Mitglieder des Landtags ebenso wie das der Damen und Herren auf den Regierungsbänken, die scheinbar unbeteiligt zahlreich mit dem Studium der Tagespresse befasst waren, eine ganz andere Sicht erkennen. (...)<br /><br />Dem bis heute eigentlich praktizierten guten parlamentarischen Stil entspricht dies mit Sicherheit nicht mehr. Wie hier mit uns umgegangen wird, empfinden wir geradezu als einen skandalösen und ausgeklügelten Plan, der sich hierdurch entlarvenden Intention, den Kraftwerksbau gegen alle Widerstände durchzupeitschen.<br /><br />Wir fordern vom Landtag ein redliches, verlässliches und faires Umgehen mit dem Willen des Volkes. Weder die Abgeordneten noch irgendein Ausschuss sollte versuchen, uns mit ausgeklügelten, formal-rechtlichen Winkelzügen zu überlisten! Solch Verhalten werden wir stets öffentlich anprangern! Wir fordern, ernst genommen zu werden und]]></content:encoded>
			<category>Stralsund</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 18:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>